Das Glück der Solawistin – Gastbeitrag von Gisela Schmidt

Hallo Luisenhof,

über Eure Nachrichten und die Bilder freue ich mich immer wieder sehr. Jetzt weiß ich, wie Möhren geerntet werden – wunderbar! An dieser Stelle will ich mal kundtun, wie zutiefst zufrieden ich als „SoLawistin“ bin. Seit knapp 6 Wochen hole ich mein Gemüse jede Woche von diesem Häuschen in Bockenheim ab.

Da wird ausgesucht, abgewogen und in der Fahrrad-Tasche vorsichtig verstaut, manchmal kurze Begegnungen, aber das Besondere in diesen Momenten ist, was ich erlebe, wenn ich das Gemüse in meine Hände nehme. Ich fühle mich fast wie beschenkt. Was gerade noch in der Erde war ist jetzt für uns, für mich geerntet worden, in seiner Schönheit und Vielfalt. Das ist neu in dieser Form und steht sicher in Zusammenhang, dass ich den Hof und Euch durch das Erntedankfest etwas kennenlernen konnte. So sage ich danke für all das, was Ihr tut!

Das Kürbis-Risotto von Verena Gründel wurde bereits gekocht. Hier war für mich neu, die Schale auch zu verwenden; so hat das Gericht nochmal einen anderen Biss erhalten – sehr lecker.

Am Sonntag dann das Möhren-Chutney: Bei der Zugabe von Honig hatte ich Bedenken. Weil Honig nicht über 40° erhitzt werden sollte, ist er erst zum Schluss von mir untergehoben worden. Beim nächsten Mal werde ich Zucker nehmen, dann wird das Chutney sicher etwas fester. Herausgekommen sind bei der Mengenangabe 3 Gläser a´400-500 ml köstliches Chutney. Rezepte zu erfinden gehört leider nicht zu meinen Talenten, drum hier mein Dank für die Verweise, die ja auch so nebenbei zu weiteren Solawi-Höfen und ihren Praktiken führen.
Alles interessant und spannend – dazu später mehr.

Herbstliche Grüße an Alle, Gisela

Impressionen von der Möhrenernte

Am 1. November wurden die letzten Möhrenfelder gerodet. Weil der Boden noch immer so trocken ist, war es schwer, die Gelben Rüben aus der harten Erde zu ziehen. Es muss immer ein wenig Erde an den Möhren bleiben, sonst werden sie bei der Ernte zerkratzt und ihre Haut wird im Lager braun. Deshalb haben wir den Acker noch ein mal bewässert.

Jetzt ist es geschafft, die Ernte war gut, die Karotten sind schön, sie haben die perfekte Größe und wir sind zufrieden 🙂

(Zum Vergrößern anklicken)

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Der Herbst ist da

Auf dem Luisenhof werden gerade die Gewächshäuser abgeräumt und neu bepflanzt. Nur die Tomaten durften etwas länger stehen, weil sie in diesem Jahr so schön gewachsen sind. Aber jetzt ist es zu kalt, die Früchte werden nicht mehr rot. Wir legen Euch die orangenen Tomaten in Eure Kisten, lasst sie zuhause ein paar Tage liegen, dann reifen sie nach.

Die letzten Tomaten.

Hier seht ihr unseren ersten Feldsalat. Er gehört zu den nährstoffreichsten Salatsorten und verträgt Frost sehr gut. Durch sein nussiges Aroma ist er nicht nur kulinarisch ein Gewinn, der Verzehr von Feldsalat (auch Rapunzel oder Vogerl genannt) beruhigt und entspannt auch, denn die Pflanze ist ein Baldriangewächs.

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Die besten Kürbisrezepte

Auch wenn dieser Sommer kein Ende zu nehmen scheint und noch immer die Tomaten reifen und es jede Menge Paprika zu ernten gibt – der Herbst naht. Und mit ihm Lauch, Kartoffeln, Grünkohl und die wunderbaren Wintersalate.

Zur Zeit hat der Kürbis in seinen verschiedenen Varianten seinen großen Auftritt. Welchen Kürbis mögt Ihr am liebsten und wie bereitet Ihr ihn zu? Wir freuen uns auf Eure Kürbis-Rezepte. Schreibt sie uns direkt in die Kommentarfunktion.

Als kleine Motivation hier der Link zu einem Kürbisrezept der Food-Bloggerin Verena Gründel: „Walnuss-Kürbis-Risotto“