Teilnahme am Markt der Möglichkeiten

Vergangenen Samstag fand im Rahmen der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit im ChamissoGarten der „Markt der Möglichkeiten“ statt. Unter dem Motto Tu’s für dich und die Welt – Zukunft jetzt! wurden Beispiele für mehr Nachhaltigkeit im täglichen Leben vorgestellt. In verschiedenen Bereichen des wunderschönen Gemeinschaftsgartens waren u.a. Stände zu den Themen Unverpackt einkaufen, Regionalwährung Maingold, Selber machen statt kaufen aufgebaut.

Darüber hinaus konnten Kerzen aus Bienenwachs hergestellt und Saatgut aus dem Garten selbst abgefüllt werden. Es gab eine Rallye durch den Garten, die zu den 17 UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung führte.

Unsere Solawi Luisenhof war auch vertreten und informierte über Solidarische Landwirtschaft im Allgemeinen. An einem trockenen Plätzchen in einem alten Gewächshaus stellten wir mit Flyern und Fotos die verschiedenen Aspekte der Solidarischen Landwirtschaft dar. Ein ganzer Tisch voll leckerem Gemüse (im Umfang eines großen Anteils) zeigte anschaulich, an welchen Produkten wir Solawisten uns zur Zeit erfreuen können. Jede*r Interessierte konnte sich einen kleinen Hokkaido-Kürbis mitnehmen und so selbst erfahren, dass Solidarische Landwirtschaft neben allen anderen Aspekten vor allem auch etwas mit Genuss zu tun hat.

Hier ein paar Eindrücke – ein Foto anklicken, dann öffnet sich die Galerie:

(Den Bericht hat Beate von der Kerngruppe geschrieben, danke dafür!)

Plastikfasten – Eure Erfahrungen?

Der BUND – Bund für Umwelt- und Naturschutz – hat auch in diesem Jahr wieder dazu aufgerufen, in der vorösterlichen Fastenzeit auf Plastik zu verzichten. Jedes Jahr entstünden 4,4 Millionen Tonnen neuer Kunststoffverpackungen, es reiche aber nicht aus, Plastik durch Papier zu ersetzen und damit der Wegwerfmentalität lediglich ein anderes Produkt an die Hand zu geben, betont der BUND. Es brauche innovative Ideen, z.B. ein mit Pfand versehenes Mehrweg-Containersystem für Produkte aus der Fleisch- und Käsetheke oder Abfüllstationen etwa für Waschmittel. Nahezu 20 Prozent unseres Plastikmülls landen auch weiterhin über den Export in Ländern wie Malaysia oder Thailand, und so letztendlich über Umwege oftmals in den Weltmeeren. (Mehr dazu hier: Plastikfasten)

In Frankfurt-Bockenheim hat gerade der plastikfreie Laden „Grammgenau“ mit Café eröffnet, der auch nach Hause liefert – mit dem Lastenfahrrad ( Mehr dazu hier.) Auch in anderen Städten gibt es solche Läden. Inzwischen findet man Bücher und Webseiten, die beim plastikfreien Leben helfen und die Presse berichtet auch immer öfter über das Thema.

Was sind Eure Erfahrungen? Habt Ihr Tipps für uns? Wir freuen uns über Eure Kommentare!