Winteracker

Was wächst im Winter? Bei uns auf dem Hof ist das der Winterweizen, den wir Ende Oktober gesät haben. Kälte kann ihm nichts anhaben. So zart das Grün des Winterweizen auch aussieht, unter der Erde wächst er den ganzen Winter weiter und breitet sein Wurzelgeflecht bis in die Tiefen, wo die Erde wärmer ist. (Ein Foto anklicken, dann öffnet sich die Galerie)

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November auf dem Luisenhof

Das Jahr geht dem Ende entgegen. Die letzten Möhren warten auf die Ernte, dann wird auf dem gerodeten Acker Weizen gesät. Überall ist Matsch, wir tragen ihn vom Feld auf den Hof, er entsteht auch beim Möhren waschen. Mit der Frontladerschaufel bringen wir ihn zurück und schütten ihn in die Ackerfurchen. Jetzt hoffen wir auf trockenes Wetter mit Sonne und Wind, damit der Matsch oben etwas trocknet. Dann können wir die nötigen Maschinenarbeiten noch erledigen. Die Gewächshäuser werden leer geräumt. Einige Felder pflügen wir noch um und wenn wir das erledigt haben, können wir die Maschinen waschen und den Hof säubern.

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Plädoyer für Zichoriengewächse

Auf unseren Feldern wachsen zurzeit prächtig Zuckerhutsalat, Endivien und Radicchio – sie gehören zur Familie der Zichoriengewächse und sind wegen der enthaltenen Bitterstoffe sehr gesund.

Man kann diese Salat gut mit Früchten kombinieren – wir essen den Zuckerhutsalat sogar ohne Marinade, in dem wir die Blätter aufrollen und knabbern. Der Radichio wird in der italienischen Küche gern gebraten und mit Pasta serviert, der Endivien schmeckt wunderbar mit Orangen, Walnüssen und Senfvinaigrette. Appetit bekommen?

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Besuch aus Korea

Anfang September war eine koreanische Besuchergruppe zu Gast auf dem Luisenhof. Im Rahmen eines vom südkoreanischen Ministerium für Landwirtschaft finanzierten 4-tägigen Deutschlandaufenthalts sollten 20 SchülerInnen von landwirtschaftlichen Oberschulen die Lage der deutschen Landwirtschaft kennen lernen. Die Dolmetscherin, die mit der Organisation des Lernprogramms beauftragt war, fand die Internetpräsenz des Luisenhofs bei ihrer Recherche und war begeistert: Nach unserer Meinung ist die solidarische Landwirtschaft eine zukunftsfähige Form der Landwirtschaft und der Luisenhof ein Paradebeispiel für solidarische Landwirtschaft, so die Dolmetscherin. Da konnten wir natürlich nicht nein sagen und luden die jungen Studenten und ihre Lehrer auf den Hof ein.

Korea leidet unter einer großen Landflucht, die junge Leute ziehen überwiegend in die Städte. Um die eigene Ernährung zu sichern, ist der Staat auf der Suche nach neuen Formen der Lebensmittelproduktion.

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Kürbisernte im September

Am Samstag sind 20 SoLawisten von klein bis groß auf den Luisenhof gekommen, um mit uns bei schönstem Sonnenschein Kürbisse zu ernten. In nur zwei Stunden waren die Felder abgeräumt, danach gab es einen Imbiss und wer wollte, konnte noch über den Hof laufen und das Gemüse beschauen. Danke für die schöne Zusammenarbeit!
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